Datum: 28. Nov 2005
Ort: Eisring Süd
Zeit: 20h 30
Eine einseitige Sache
Im dritten Spiel des Grunddurchganges wartete mit den Underdogs der aktuelle Tabellenletzte auf die Cougars. Die Zielvorgabe war also klar – 2 Punkte mussten her. Dennoch erinnerte man sich an die knappe Partie in der letzten Saison und versuchte nicht zu Offensiv in das Match zu starten. Die Ausgangssituation war aber von Anfang an sehr ungleich: während die Cougars wieder komplett antreten konnten, standen auf der anderen Seite nur 2 Underdogslinien , die noch dazu auf einige Schlüsselspieler verzichten mussten.
Dennoch begannen die Gegner motiviert und bereits nach 2 Minuten kassierten die Cougars das 0:1. Ein paar Abstimmungsprobleme vor dem eigenen Tor und schon musste Martin Kratochwilla im Tor der Cougars hinter sich greifen. Nach dem kurzen Schock konzentrierten sich die Cougars wieder und erhöhten das Tempo. Das Ergebnis war der Ausgleich in der 10ten Minute durch Lukas Krenn und kurz darauf das 2:1 durch Joseph Werfer nach Vorlage von Deutschlandlegionär Seibl.
Während die Underdogs am Anfang noch motiviert mitspielten, war nach 20 Minuten sichtbar die Luft draußen und sie konnten nicht mehr viel entgegen setzen. Die Konsequenz war ein schönes Blueline Tor von Emberger nach Auflage von Georg Ditfurth und schließlich der 4:1 Pausenstand nach einem Solo durch Heinrich Husslein und dem anschließenden shorthanded Goal.
Nach der Pause ging es in der gleichen Taktart weiter. Vor allem die zweite Linie spielte an diesem Tag endlich groß auf und schließlich verwertete wieder Husslein nach Zuspiel von Werfer. Nach dem 5:1 wurden die Linien ein bisschen umgebaut, um auch anderen Spielern den Einsatz zu ermöglichen. So ging, wie schon gegen die Angels , wieder Peter Unger in der ersten Linie aufs Eis und bedankte sich mit einem Tor unter die Latte nach perfektem Pass von Krenn.
In der 24.Minute der zweiten Hälfte wurde endlich der nächste Bann gebrochen. Lukas Lassmann zieht in die Mitte und trifft das erste Tor für die Trainingsweltmeister der Cougars – die dritte Linie! Danach erledigten wieder Krenn und Husslein das 8:1 und 9:1.
Noch waren aber 10 Minuten zu spielen und so setzten die Fans brav das um, was sie am Vortag in der ASH gelernt hatten – sie forderten das 10. Tor! Doch trotz Dauerdruck der Cougars war in sämtlichen Linien die „Torgeilheit“ zu erkennen und anstatt einem schönen Spiel wurde nurmehr blind gestürmt. Dennoch konnten sich die geschwächten Underdogs dagegen stemmen und es blieb schließlich beim 9:1 Endstand.
Der Star des Abends war sicherlich Heinrich Husslein mit seinem Hattrick. Der Cougars Dome erwies sich damit wieder als uneinnehmbare Festung und die Cougars sind damit seit über einem Jahr daheim ungeschlagen.