Datum: 14. Nov. 2004
Ort: Heumarkt
Zeit: 20h 00
Sensatione, Sensatione!! Die Vienna Cougars bezwingen den Meister Totonka
mit 6:1!
Nach dem verpatzen Start in die neue Saison wollten die Vienna Cougars beim
Match gegen den Meister der vergangenen Jahre, die Totonkas,
Schadensbegrenzung praktizieren und mit einem akzeptablen Ergebnis nach
Hause kehren. Man wusste, dass man klarer Aussenseiter war, aber sich
ständig verbessert hatte - vielleicht war man ja an diesem Tag zu Größerem
bereit.
Es war ein sehr kalter, windiger Abend, doch in der Mannschaftskabine der
Vienna Cougars brodelte es und es wurden die letzten taktischen Anweisungen
gegeben - ruhig beginnen und dann VOLLGAS. Es standen die gleichen
kampfesbereiten Spieler am Platz, die schon in den vorigen Partien Leistung
und Siegeswillen gezeigt hatten - deswegen wurden keine personellen
Änderzungen unternommen - man war topmotiviert eine gute Partie zu
bestreiten.
Begonnen hat das ganze Match nach Maß. Es wurde kontrolliert und langsam
gestartet und man schaltete Schritt für Schritt einen Gang höher. Die
Nervosität legte sich und es stellte sich Eustress statt Distress ein. Viele
Chancen wurden herausgespielt, doch das erste Tor wollte einfach nicht
fallen. Teamkollegen standen völlig frei zum Tor und nützen diese Chancen
nicht um in Führung zu gehen. Dann, etwas glücklich unter dem Schoner des
bis dato noch nicht sehr geforderten Cougars Goalie, schlich sich ein
gegnerischer Schuss ins Cougars Tor. 1:0 für den Vorjahresmeister nach gut
25 min. - eine ausgezeichnete Leistung der gesamten Cougars Mannschaft die
an diesem Abend auch Checktechnisch nicht zimperlig war! Doch verzagen hilft
im Meisterschaftsgeschehen nur wenig und so zogen alle an einem Strang um
das Ausgleichstor zu erzielen. Es dauerte nicht lange da setzte Spieler
Krenn zu einem Schuss an, der sich seinen Weg pipifein ins Netz des
chancenlosen Totonka-Goalies suchte. 1:1 - ein vielversprechender
Pausenstand.
Doch dann begann der Torreigen.
Nach Traumkombinationen aller drei Linien, welche sich immer besser
spielerisch verstanden, stand es plötzlich 3:1 für die Cougars. Auf der
gegnerischen Spielerbank sah man zwar kreidebleiche Gesichter, aber kein
Konzept den Abwehrriegel der Vienna Cougars zu brechen. Denn das was im
letzten Jahr gereicht hatte, war zu diesem Zeitpunkt schon lange antiquiert.
- doch es war noch nicht vorbei.
Beim Stand von 3:1 legten die Totonka merklich einen Gang zu und das Spiel
wurde immer schneller und härter. Immer wieder wurde das, in der ersten
Hälfte durchaus noch sehr fair geführte Match unterbrochen, um die Lage zu
beruhigen.
Negatives Highlight: der Totonka Goalie wirft entnervt das Tor um und tritt
es in die Ecke. Bei der drohenden Matchstrafe drückte der Schiri ein Auge
zu, da kein Ersatztormann vorhanden gewesen wäre.
Als Der Goalie beim nächsten Angriff erneut das Tor aus den Angeln hob gab
es schließlich einen Penalty für die Cougars - Spieler Krenn tratt an und
hatte die Möglichkeit zu seinem Hattrick an diesem Abend. Er scheiterte am
Tormann, doch kurze Zeit später fiel das 4:1 durch Husslein aus einem normalen Angriff.
Noch traute es sich niemand laut auszusprechen, doch schon
langsam begannen die ersten zu überlegen, wo man denn das Büffelsteak essen
würde - im Champs oder doch eher im Friday's.
Das Spiel war aber noch nicht vorbei - wieder war es eine Unachtsamkeit der
Totonka Verteidigung die Spieler Wolf das 5:1 ermöglichte. Seelenruhig schob
er den Puck von hinterm Tor am Torwart vorbei ins Gehäuse - 5:1!! Die
Sensation war perfekt. - Vorjahresmeister von Vorjahresletzten vernichtend
geschlagen.
Zu aller Zufriedenheit setzte nach einem perfekten Konter noch Spieler
Werfer eins drauf. Technisch auf höchstem Niveau wurde der letzte Schuß
angesetzt und eingenetzt.
Vielversprechend war auch die ausgeglichene Leistung im Team. So waren alle
Sturmlinien erfolgreich im Abschluss und bei der Verteidigung
spricht der 1 bei den Totonkas eine klare Sprache. Außerdem gingen alle sehr
ambitioniert ans Werk und kämpften bis zum Umfallen.
6:1 - die anwesende Fangemeinde jubelte. Die Totonka erwießen sich als sehr
faire Verlierer und gratulierten dem Team zur hervorragenden Leistung.