Datum: 26. März 2006
Ort: ASH
Zeit: 17h 00
FINALE! Sensationeller Sieg über die 48er! Entscheidung 9 Sekunden vor Ende der Overtime.
Am Sonntag den 26.03.06 ziehen die Vienna-Cougars erstmalig ins Finale der WUL ein. Auf ihrem Weg dorthin bezwingen sie die Mannschaft der 48er. Das Auswärtsmatch noch 6:4 verloren, wollte man sich im Heimspiel in der kleinen Albert Schultz Halle keine Blöße geben. Aufgrund einiger personeller Ausfälle wurden die Linien etwas umgestellt und man spielte wieder mit 2 Verteidigungslinien. Die 48er wollten anfangs gleich alles klar machen. Doch der 1er Goalie der Vienna-Cougars hatte wieder Hockey Erlaubnis von der Frau Gemahlin bekommen (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön) und so scheiterten erste Angiffsversuche kläglich. Diesmal wollte man auf keinen Fall ein frühes Gegentor bekommen. So lange wie nur irgendwie möglich musste das 0:0 gehalten werden. Die Verteidiger wurden angewiesen die blaue Linie nicht um jeden Preis zu halten und auf etwaige Konter der 48er Stürmer genau aufzupassen. So verlief das erste Drittel relativ ruhig. Es wurde zwar hart gespielt, doch die ausgezeichneten Schiedsrichter hatten das Spiel in jeder Situation unter Kontrolle und ließen keine Diskussion zu. Einmal kam es zu einem gezogenen Weitschuss von Spieler Husslein, der allerdings von der Latte senkrecht nach oben abprallte. Pech in diesem sehr ausgeglichenen ersten Drittel. Dann kam die verdiente Pause. Genauso weiterspielen, kein Gegentor bekommen und auf die Chance warten.
Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann soweit. Die erste Linie mit Dribblanski Auersperg machte das erste Tor. Getümmel vor dem 48er Tor, doch Spieler Gareis bringt den Stangenpass zu Spieler Auersperg. Dieser zögert nicht lang und knallt den Puck aus kurzer Distanz unter die Latte. Der 48er Goalie geschlagen und es steht 1:0 für die Vienna-Cougars. Man hatte die Chance ergriffen und ist verdient in Führung gegangen. Die 48er, irgendwie nicht bei der Sache, konnten ihr gewohntes Spiel nicht aufziehen. Immer von den Cougars gestört, gecheckt oder in Bedrängnis gebracht, kamen sie nur selten vors Cougars Tor. Dort angelangt war der Puck dann leichte Beute für Mr. "the puck stops here" Trutschmann, der sich keinen Fehler erlaubte. Man glaubt es kaum, aber auch Spieler Wolf foult ab und zu,.und so kam es zu einem gefährlichen Power Play für die 48er. Man hielt die Positionen mit eiserner Disziplin und schickte Spieler Auersperg auf die Reise ins gegnerische Drittel. Eigentlich sollte er ja schon für seine brandheißen Break Aways bekannt sein, doch so lies man ihn ziehen und das 2:0 für die Vienna-Cougars schießen. Wie üblich Hacken rechts, Hacken links, Goalie verladen und hineingelegt. Wahnsinn!! Hatte man es tatsächlich geschafft in diesem zweiten Drittel alles klar zu machen und eine Overtime zu erzwingen.
Nach dem 2. Drittel sah es zumindest danach aus.
Sollte jetzt nur noch verteidigt werden, oder sollte man versuchen das 3. Tor zu schießen? Man entschied sich die defensive Variante zu versuchen. Wieder am Eis wollte man sich hinten hineinstelle und den Gegner die Arbeit verrichten lassen. So kam was kommen musste und ein 48er erzieht auf skurrile Weise den Anschlusstreffer. Irgendwie springt der Puck noch einmal vors Tor und der schon liegende Cougars Goalie ist geschlagen. Die Partie war wieder offen und die 48er dem rettenden Unentschieden, dass für sie den Aufstieg bedeute sehr nahe. Dich dann de Auftritt der Walze: gut im 48er Drittel festgesetzt und ein Pass von Spieler Seibl zu Spieler Hillbrand Volker, der das erlösende Tor machte. 3:1 für die Vienna-Cougars und nur noch wenig Zeit. Der Spielstand konnte gehalten und die Partie mit 3:1 gewonnen werden.
Diese Grundvorrausetzung war ja bekanntlich zu erfüllen, um noch eineChance auf den Finaleinzug zu wahren. Somit war diese Hürde genommen und man musste sich auf 5 Minuten Overtime vorbereiten. Diese 5 Minuten wurden nur von den entscheidenden Cougars Spielern bestritten. Es ging munter hin und her und die Fans kamen voll auf ihre Rechung. Spannung pur. Jetzt erstmals versuchten die 48er auch mitzuspielen und die Cougars unter Druck zu setzten - da man das Penaltschießen auf beiden Seiten verhindern wollte. Doch gegen diese technisch brillant und körperlich fit wirkenden Youngsters gab es kein Durchkommen. So verstrich auch hier Minute um Minute. Es war die denkwürdige 4:51 als Lorenz Gareis zum alles entscheidenden Schuss ausholte. Er bezwang den 48er Goalie mit einem Schuss in die linke Ecke und die Golden Goal Regel brachte die Vienna-Cougars ins Finale der WUL.
Groß war die Freude bei den 150 Fans die alle gekommen waren um der Mannschaft beizustehen. Groß war natürlich auch die Freude bei den Spielern, die vor dieser unglaublichen und überwältigenden Fankulisse, in ihrer erst dritten Saison ins Finale einzogen. Man hatte den Meister vergangener Tage in die Schranken gewiesen.
Jetzt ist alles möglich. Finalgegner ist das "Universität"- Team Totonka, mit denen sowieso noch eine Rechnung offen ist.