Datum: 17. Nov. 2004
Ort: Eisring Süd
Zeit: 21h 15
Respektables 5:5 der Vienna-Cougars gegen die Ducks! Enttäuschung oder Freud?
Drei Tage nach dem historischen Sieg gegen die Totonkas, fand das nächste Match der Vienna Cougars statt. Gegner des dritten Meisterschaftsmatches waren die Ducks. Viel wusste die Mannschaft der Cougars nicht über den Gegener, doch man kam mit einem Hoch vom letzten Match auf den Platz. Die Spieler waren die Selben, die auch gegen die Totonkas gespielt hatten – somit alle voll motiviert.
Begonnen hat das Match etwas hektisch, da die Gegner wieder viel routierten und den Puck schnell weiterspielten. Viele Fehlpässe der Cougars waren die Folge und man konnte nur irgendwie den Puck aus dem eigenen Drittel schießen. Doch leider wurden auch dabei viele Geschenke an die Gegner verteilt, die in weiterer Folge Torschüsse ermöglichten. Durch eine Unachtsamkeit des Cougars Torwarts, der einen Weitschuss ins Tor kullern ließ gelang die frühe Führung und gleich darauf des 2:0 für die Ducks. Doch wie schon im letzten Spiel rissen sich die Cougars zusammen und es gelang der Anschlusstreffer. Aber kurz war nur die Freude über das geglückte Tor von Spieler Krenn, da quasi im Gegenzug die Ducks wieder eines draufsetzen – 4:3 der knappe Endstand der ersten Hälfte.
In der zweiten Spielhälfte wurde dann erstmals Karl Trutschmann als Goalie eingesetzt. Er brachte wieder Ruhe ins Spiel, da er die ersten Warnschüsse der Ducks erstklassig abwehrte. Dann wurde das Spiel umgedreht. Die Cougars machten permanent Druck auf das gegnerische Tor und schließlich schwand der Vorsprung der Ducks, den sie in der ersten Hälfte erspielt hatten. Durch eine schöne Aktion des Centers Gareis, der den Puck nach scharfen Zupass von Spieler Krenn direkt einnetzte. 4:4 – schaut schon anders aus,…
Die Verteidigung spielte härter, kontrollierter von Hinten raus und die Stürmer fuhren ihre Angriffe – einen nach dem anderen. Doch zu groß war anscheinend wie Verlockung das Tor des Jahrhunderts zu schießen, denn es reichte nicht ein Hacken vor dem Goalie der Ducks, nein es mussten drei, vier sein. So wurde der Angriff dann von den Verteidigern der Gegner immer wieder unterbrochen und zerstört. Einige Strafen wegen zu hartem Spieles gab es auch und zu oft standen die Cougars nur mit vier Mann am Eis. Diszipliniert wurden diese Power Play Zeiten überwunden. Da man den Ausgleich erzielt hatte wollte man natürlich auch als Sieger vom Platz gehen und so wurde massiv nach vorne gespielt.
In den letzten 15 Min ging es dann drunter und drüber. Viel Zeit war nicht mehr über und so warfen die Cougars alles nach vorne um den entscheidenden Siegestreffer zu machen. Treffer gelang zwar Spieler Wolf noch einer, doch leider war es nicht der Siegertreffer. Im Unterzahlspiel schafften es die Ducks irgendwie den Puck an der Verteidigung vorbeizunudeln und ein aufgerückter Spieler versenkte den ausgleichenden Schuss im Tor des bis dahin ausgezeichnet spielenden Cougars Goalie.
Das eigentlich ausgezeichnete Endresultat von 5:5 wurmte die gesamte Cougars Mannschaft ein bißchen, da man wusste, dass man als Sieger vom Eis gehen hätte können.