Datum: 11. Jan. 2010
Ort: Eisring Süd
Zeit: 19:45
Die verflixten 10 Minuten
Der Grunddurchgang ist zu Ende, die Vienna Cougars konnten ihren Platz unter den Top-4 Teams verteidigen und sich damit fix für die Playoffs qualifizieren. In der bevorstehenden Zwischenrunde geht es jetzt darum sich eine gute Ausgangsposition zu sichern.
Im ersten Spiel der Zwischenrunde ging es wieder gegen die 48er Monsters. Nachdem man das Hinspiel dominiert und trotzdem deutlich verloren hatte galt es jetzt aus diesen Fehlern zu lernen. Erschwert wurde die Situation aber durch den Ausfall von etlichen Leistungsträgern und so konnten die Cougars nur mit Müh und Not 2 Linien zusammenstellen. So kam es auch dazu, dass mit Jukka Marjomaa bereits der 5 fünfte Spieler in der laufenden Saison vom Partnerteam Vienna Weird einberufen wurde und sein Debüt in der WUL feierte.
Die Mannschaft begann sehr abwartend und versuchte ihr Glück vor allem aus einer gesicherten Abwehr heraus zu finden. Die 48er machten das Spiel, doch die Angriffsversuche konnten frühzeitig unterbunden werden und man hatte die Gegner unter Kontrolle. Immer wieder ergaben sich auch für die Cougars Ausreißversuche und nach 6 Minuten wurde ein solcher auch belohnt. Jukka Marjomaa stand richtig vor dem Tor und traf nach perfektem Zuspiel durch Günter Seibl zum 1:0.
Das Match ging in der gleichen Taktart weiter. Die Gegner machten das Spiel doch die Cougars verhielten sich taktisch sehr diszipliniert und lauerten auf ihre Chancen. So fiel in der 17ten Minute schließlich auch die 2:0 Führung. Matthias Biegl gewann den Bully vor dem gegnerischen Tor, legte den Puck zurück und Wolfgang Wittich setzte zu einem knallharten Schuss von der blauen Linie und seinem ersten Treffer im Trikot der Cougars an.
In weiterer Folge mußten die Cougars einige Strafen ausfassen und so kamen die 48er bei einem 5:3 Überzahlspiel auch zu ihrem Anschlußtreffer. 2:1 und daran änderte sich bis zur Pause nichts mehr.
Nachdem man beim letzten Aufeinandertreffen in aller Schönheit untergegangen ist schien sich der Kampf und die Spielzerstörung besser zu bewehren – darum wollte man einfach so weiter machen wie in der ersten Hälfte. Da hatte aber der Schiedsrichter etwas dagegen. Kurz nach Wiederanpfiff des Spieles fuhren die gegnerischen Stürmer so überdeutlich in eine Abseitsstellung, dass die Cougars unmittelbar abbremsten und auf den Pfiff warteten. Dieser kam aber nicht und so konnte Gruber den Anschlusstreffer zum 2:2 verwerten.
Mit den nachlassenden Kräften litt auch die Konzentration und plötzlich funktionierte überhaupt nichts mehr. Gegner wurden übersehen, Pässe gingen ins Niemandsland und Positionen wurden sowieso nicht mehr gehalten. Die Monsters nutzten diese Verwirrung eiskalt aus und stellten innerhalb von 10 Minuten auf 2:5. Damit war das Spiel gelaufen.
Die Cougars wollten aber nicht aufgeben und warfen noch einmal alles nach vorne. Etliche Chancen wurden erspielt und schließlich feierte der dritte Cougar an diesem Abend seinen Debüttreffer. Gerhard Hohenwarter nutze das Gemenge vor dem Tor und schob den abprallenden Puck zum 3:5 Anschlusstreffer über die Linie.
Die Cougars witterten plötzlich wieder ihre Chance und der Druck auf das gegnerische Tor wurde erhöht. Gleichzeitig setzte aber auch der Tormann der 48er zu einer Höchstleistung an und entschärfte sämtliche Chancen bzw. fischte den Puck regelmäßig noch von der Torlinie weg.
Endstand: 3:5 Niederlage
Vienna Cougars - 48er Monsters 3:5
(2:1 1:4)
Tore: Marjomaa (7'), Wittich (17'), Hohenwarter (69')
bzw. Neuwirth (21'), Gruber (44'), Niedrist (52', 57'), Heidenreich (56')
Strafminuten: 12 bzw. 6