Vienna Cougars vs. 48er Monsters 23.11.2007


Datum: 23. Nov 2007
Ort: Eisring Süd
Zeit: 21h 30

Mit 1:6 gegen die 48er untergegangen!

Ein schwarzer Tag für Alle. Die 48er sichtlich gezeichnet vom Begräbnis ihres Spielkollegen – Nochmals herzliches Beileid an Familie und Freunde von Seiten der Vienna Cougars – wollten das Spiel gegen die bis dato ungeschlagenen Vienna Cougars trotz des traurigen Anlasses durchziehen.
Schon in der Kabine der Cougars war klar, dass man nicht volles Tempo bzw. besonders hart spielen wollte an diesem Tag – vielleicht hat sich das in den Köpfen der Spieler zu sehr festgesetzt.
Das Spiel begann mit einer Trauerminute, in der alle Eishockeycracks dem Verstorbenen die gebührende Ehre erwiesen. Anschließend wurde das Spiel angepfiffen. Die Cougars schienen nicht ganz bei der Sache zu sein, und hielten sich in allem zurück. Zwar schoss man in der Anfangsphase gleich das 1:0, doch damit sollte es mit dem Torjubel für diesem Abend vorbei sein. Von da an spielten nur die 48er. Es passte bei den Cougars hinten und vorn nicht. Kein schneller Aufbau, kein Zusammenspiel, keine konsequenten Checks und auch keine defensiv Arbeit der Stürmer – das war kein Eishockey. Ein wirres Umherfahren ohne Sinn und Zweck. Die 48er, stocktechnisch sehr gut, konnten ihr Spiel unbedrängt aufziehen. Immer wieder schoss man aus der zweiten Reihe auf Schlussmann Stroh, oder man fuhr drei auf zwei auf das Gehäuse der Cougars. So kamen auch die Chancen und schlussendlich die Tore. Binnen 5 Minuten kassierten die verunsicherten Cougars 3 Treffer. Es passte an diesem Abend einfach nichts zusammen. Pech beim Führungstreffer (Gurkerl) und auch wenig Puckglück bei den folgenden Toren (jeweils Rebound direkt zum Gegner) und schon stand es unaufholbar 4:1 für die an diesem Abend klar besseren 48er. Die schnellen 3 Tore hatten auch die Moral der Cougars gebrochen. Jetzt wurde anstatt aggressiver zu spielen, dem Puck nur noch lustlos hinterhergefahren. Immer waren die 48er zwei Schritte schneller – mit Kampfgeist hätte man noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch man lies sich ungewohnt gehen. Das 5:1 wurde getroffen und mit diesem katastrophalen, leider aber auch „verdienten“ Resultat ging man in die Pause. Was konnte man also in der zweiten Hälfte besser machen,...Alles war die einfache Antwort. In der zweiten Hälfte wurde dann wieder ansatzweise Eishockey gespielt. Ab und zu kamen die Cougars Stürmer frei zum Abschluss, aber gelingen wollte das ersehnte Tor einfach nicht. Einige Cougars Spieler resignierten und sehnten sich das Ende dieses Desasters herbei – so was hatte es noch nie gegeben! Untergehen, aber dann wenigstens mit Klasse und Stil.
Die Zeit flog dahin und es änderte sich nichts am Stand. Kurz vor Ende der Spielzeit wurde dann noch das 6:1 erzielt. Somit nur ein Treffer in der zweiten Hälfte.
Abschließend muss man leider sagen, dass die Vienna Cougars an diesem Abend weder gebissen, gekratzt, noch eine einzige ihrer Krallen ausgefahren haben. Man kann nur hoffen, dass der Spielwitz und die Aggressivität bald wieder kommt, denn sonst schaut es auch im kommenden Match schlecht für die Truppe der Cougars aus

25.11.2007